Geschichte

Die Geschichte des Feuerwehrhauses

 

1887: Die erste Zeugstätte stand gegenüber dem Pfarrhaus beim Gasthaus Böckhiasl, um die Löschgeräte lagern zu können. Dies geht ebenfalls aus einem Protokoll vom 13.8.1887 des Gemeindeamtes hervor.

Das Bild zeigt die Zeugstätte, die bis 1926 verwendet wurde

 

1926: In diesem Jahr wurde das zweite Feuerwehrhaus errichtet, und zwar an jener Stelle, wo heute das Haus Neukirchen 60 steht. Der Baugrund wurde von Franz Streibl zur Verfügung gestellt, wofür er die Liegenschaft der ersten Zeugstätte bekam.

1928 wurde bei der zweiten Zeugstätte ein Schlauchturm angebaut.

Das zweite Zeughaus mit Schlauchturm

 

1949: Beginn der Errichtung des dritten Feuerwehrhauses.

Das neue Zeughaus wurde am 27. September 1953 gesegnet.

Das Zeughaus nach der Fertigstellung 1953

 

1998: Nach etwa 15 Jahren Überlegungen und Planungen, die teils wieder verworfen wurden, war es dann so weit, dass ein Standort gefunden wurde und dazu ein Plan für ein neues Feuerwehrhaus fertig war. Während der Abbrucharbeiten und des Neubaues wurden das TLF u. der LFBA bei der Tankstelle Schlager eingestellt. Der KDO Bus konnte beim Gastwirt Anton Streibl und anderes Gerät teils beim Landwirt Krichbaum in Biber abgestellt werden. Garderoben mit Einsatzbekleidung wurden notdürftig in den noch verbliebenen zwei Garagen, die einst zum Bauhof gehörten, untergebracht. Am 4. April begannen die Abbrucharbeiten, die von Feuerwehrleuten durchgeführt wurden. Von den Rohbauarbeiten erfolgte der Aushub der Baugrube und der Bau des Dachstuhls durch die Feuerwehrkameraden.

Abrissarbeiten am alten Zeughaus

Die Bauarbeiten gingen dann zügig voran. Ein kleiner Rückschlag war, als die Decke der Fahrzeughalle während der Betonierungsarbeiten durchbrach. Zwei Bauarbeiter wurden verletzt. Die abgesprochenen Eigenleistungen der Wehr wurden zwischendurch planmäßig erledigt, so dass die Fahrzeuge vor dem ersten Frost in die Fahrzeughalle gestellt werden konnten. Dennoch gab es über den Winter bis zur feierlichen Eröffnung noch viele Arbeiten. Die Baukosten beliefen sich auf zirka 15 Mill. Schilling. Es wurden zirka 5000 Stunden an Eigenleistung von den Feuerwehrkameraden erbracht.

Das jetztige Zeughaus während der Bauarbeiten

 

1999 Zeughaus Fertigstellung

Für die Eröffnungsfeierlichkeiten wurde ein Festzelt aufgestellt. Am Vorabend des 3.Juni, kam ein derart starker Sturm auf, der das etwa 1.000 Besucher fassende Festzelt erfasste und etwa 100 m weit fort trug. Bei dem Unglück wurden 5 Personen verletzt und ca. 15 PKW teils total beschädigt. Die geplanten Veranstaltungen im Zelt mussten abgesagt werden, weil ein Ersatzzelt in der kurzen Zeit nicht aufzustellen war.

Die Verwüstung des Sturmes beim Festzelt